In Ecuador in einen Zirkus zu gehen ist keine gute Idee, wenn man auch nur den Ansatz eines Herzes für Tiere hat. War eine ganz schlechte Entscheidung, zu der mich meine amerikanische Abendbegleitung überredet hat. Wir haben's aber beide bereut (emotional, unterhaltungstechnisch und körperlich - auf dieser wackeligen Holztribüne eingeklemmt). Und der Auftritt von Barney, dem Dinosaurier (so heisst dieses violette Ungetüm doch?) war vor allem eines: furchteinflössend. Aber die 4 jährigen sind voll drauf gestanden.
Was mich aber ein wenig nachdenklich gestimmt hat war, dass ein Zirkus mit sicherheitstechnisch zumindest zu beanstandendem Zelt, mäszigen Artisten und erschreckenden Tiernummern trotzdem schon zum Familienausflug für definitiv gehobene Mittelschicht wird. Von denen es in Baños dank Touristen ja im Landesschnitt überdurchschnittlich viele gibt.
Und morgen erzähl ich dann vom Jungel und den positiven Seiten des Gringa-Faktors. Da gibts dann auch Fotos, wahrscheinlich.
4 Kommentare:
also wärst du jetzt deutsche würd ich sagen "was denkst du, warum der deutsche alles durchreglementiert und prüft und kontrolliert... um dich bürger vor solchen zuständen zu bewahren"
da der österreicher meiner auffassung nach, eh gern viel deutscher wär, als der deutsche, trifft das für dein herkunftsland sicherlich auch irgendwo zu...
also beklag dich nicht und sei lieber dankbar, dass dir der rest der amerikanischen kleinkinderunterhaltung erspart geblieben ist ;)
david
viele grüße
opa
Wie habts ihr denn den opa vor einen PC gebracht?!
mit list und tücke
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